7. Runde: March-Höfe 1 - Wollishofen 4, 0 - 6.0
Markus Oehrli berichtet über den Spiellauf der 7. Runde
Klarer Sieg für Wollishofen 4
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Daniel Zangger (11029, 1780 Elo) |
0 |
1 |
Samuel Dubno (27037, 1744) |
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Stefan Molinari (7781, 1831) |
0 |
1 |
Carlos Gutierrez (22706, 1700) |
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Christopher Purgaj (23020, 1792) |
0 |
1 |
Martin Schulthess (1025, 1950) |
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Illia Ochertny (28826, 1820) |
0 |
1 |
Michele Fattor (16954, 1728) |
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Ephraim Jakubowicz (26806, 1620) |
0 |
1 |
Oskar Willimann (1335, 1814) |
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Lukas Tang (25600, 1610) |
0 |
1 |
Ilia Circiumaru (27036, 1921) |
Ausser Ruhm und Ehre gab es weder für den Gastgeber March-Höfe noch für Wollishofen 4 viel zu gewinnen oder zu verlieren. Beide Teams hatten schon vor der letzten Runde weder Abstiegssorgen noch Aufstiegshoffnungen.
Wollishofen 4 siegte klar und überlegen 6:0.
Das Score eröffnete Ilia (mit Weiss). Sein Gegner wählte die Caro-Kann-Verteidigung und war nach 29 Zügen ausmanövriert.
Martin (mit Schwarz) steuerte den zweiten Punkt bei. Er wählte die Sizilianische Verteidigung, lancierte früh einen Angriff auf der Königsseite und demonstrierte im Endspiel eindrücklich, weshalb ein Läufer mit grosser Reichweite einem langsamen Springer überlegen ist.
Mit diesen beiden Siegen war aufgrund der deutlich höheren Elo-Bewertung der Wollishofenspieler zu rechnen.
Das 3:0 versenkte dann Carlos (mit Weiss) gegen einen Spieler, der über 100 Punkte höher gewertet ist. Carlos wählte die Englische Eröffnung, das Spiel war lange recht ausgeglichen und symmetrisch. Im Mittelspiel verlor Carlos zwar Qualität (Turm für Läufer), doch wie heisst es so schön: Der Spieler, der den zweitletzten Fehler macht, gewinnt. Im Endspiel gab sein Gegner den Turm freundlicherweise zurück (ohne dafür irgendetwas zu erhalten) und das Spiel war gelaufen.
Samuel fuhr den vierten Sieg (mit Schwarz) am ersten Brett ein. Schon nach wenigen Zügen wäre ein Bauergewinn trotz des initialen Bauernopfers in der Skandinavischen Verteidigung möglich gewesen, aber weil Samuel seinen Gegner überschätzte, vermutete er dahinter eine Finte und verzichtete auf den frühen Bauerngewinn (merke: Man solle die Position auf dem Brett spielen und nicht den Gegner!). Samuel geriet zwar im Mittelspiel noch etwas unter Druck, aber mit zwei Springergabeln in den letzten Zügen, behielt er die Oberhand.
Oskar wählte eine geschlossene Sizilianische Verteidigung und verschenkte einen Bauern nach 20 Zügen. Doch sein Gegner zeigte sich noch grosszügiger und gab den verlorenen Bauern mit Zinsen (konkret einem Läufer) zurück und Oskar hatte dann keine gröberen Probleme mehr den fünften Punkt für Wollishofen ins Trockene zu bringen.
Die längste Partie des Abends spielte und gewann Michele (mit Weiss) – ebenfalls gegen einen deutlich höher bewerteten Spieler. Michele entschied sich für die Englische Eröffnung. Das Spiel war während den ersten 30 Zügen sehr ausgeglichen, dann opferte sein Gegner Qualität (Turm für Springer) doch seine Hoffnung auf Kompensation in Form eines Angriffs auf den König wurde enttäuscht. Ein zweites Opfer (Springer) war dann des Guten zu viel und Michele sicherte Wollishofen das Zu-Null-Resultat.
6. Runde: Wollishofen - Gligoric 2 3.5 -2.5
Martin Geyer berichtet über den Spielverlauf der 6. Runde
21.08.2025 - Wollishofen 4 errang einen 5.5:0.5-Sieg gegen Gligoric 2
Resultat: Link zu swisschess.ch
Da ich als Mannschaftsleiter von Wollishofen 4 und 5 selber spielen musste, konnte ich leider die Partien von Wo4 nicht mitverfolgen. Nur am Ende war ich beim Endspiel von Michele am zuschauen und am Notieren der Züge, da beide Spieler nur noch wenige Minuten auf ihrer Uhr hatten. Michele schaffte es in der Zeitnot die Stellung noch in ein Remis Turm-König gegen Turm-König Endspiel abzuwickeln, und mit seinem Remis sicherte er den Mannschaftssieg.
5. Runde: Escher-Wyss 1 - Wollishofen 4 1 -5
Carlos Arocha berichtet über den Spielverlauf der 2. Runde
16.06.2025 - Wollishofen 4 errang einen klaren 5:1-Sieg gegen Escher-Wyss 1.
Resultat: Link zu swisschess.ch
Wir spielten in einem gemütlichen Raum im Gesundheitszentrum Sydefädeli in geselliger Atmosphäre.
Alle Partien waren ausgeglichen, und niemand hatte einen Vorteil gegenüber seinem Gegner. Selbst Martin Schulthess verlor im Eröffnungs- und Mittelspiel zwei Tempi und stand vermutlich etwas schlechter als sein Gegner. Martin konnte jedoch gewinnen. Anil Kurmus, der am ersten Brett spielte, sicherte sich einen weiteren soliden Sieg, ebenso wie David Jäckel und Oliver Stäheli. Carlos Arocha opferte einen Bauern und verwandelte in einem nervenaufreibenden Endspiel zunächst auf h8 gegen den gegnerischen a2-Bauern, was unserem Team einen weiteren Punkt einbrachte. Michele Fattor verlor im Mittelspiel einen Bauern und erreichte mit unterlegenem Material ein Endspiel. Er zeigte jedoch Kampfgeist und zwang seinen Gegner, bis zum Ende zu spielen.
Alles in allem war es ein toller Abend für Wollishofen 4!
4. Runde: Wollishofen 4 - Baden-Brugg 3 2.5 -3.5
15.05.2025 - Wo4 verliert zuhause gegen Baden-Brugg 3 mit 2.5 - 3.5
Resultat: Link zu swisschess.ch
3. Runde: Wollishofen 4 - Seebach 2 3:3
24.04.2025 - Wo4 spielt unentschieden zuhause gegen Seebach 2
2. Runde: UBS 1 - Wollishofen 4 3½:2½
02.04.2025 - Wo4 verliert auswärts gegen UBS 1 mit 2.5 - 3.5
Resultat: Link zu swisschess.ch
Martin Geyer berichtet über den Spielverlauf der 2. Runde
Am Mittwoch trafen wir auf den Absteiger der 2.Liga von 2024. An den Brettern 1 und 3 spielten bei UBS zwei Spieler mit mehr als 2100 ELO, dahinter war es eher ausgeglichen, womit ein Unentscheiden oder sogar Sieg im Bereich des möglichen war.
Als erster spielte Martin Schulthess am Brett drei gegen seinen um mehr als 200 ELO stärkeren Gegner ein Unentschieden heraus. In der Schlussstellung stand Martin sogar mit +1.08 besser, hatte dann wohl die Stellung aber nicht so eingeschätzt und sich auf Remis geeinigt.
Als nächster beendete Markus Oehrli seine Partie sicher nach einem falsch kalkulierten Figurenopfer seiner Gegnerin auf dem Brett 6.
Leider verlor daraufhin Peter Pfiffner seine Partie gegen seinen punktelosen Gegner, als er in einem Remis Endspiel mit jeweils zwei Türmen durch einen Überseher durch die generischen Türme auf offenem Feld Matt gesetzt wurde. Besonders weh tat diese Niederlage, da wir aus der Sicht des ELO-Unterschieds eigendlich mit einem Sieg hätten rechenen dürfen, und auch, da Peter bereits in der Eröffnung einen gratis Bauerngewinn übersehen hatte.
Am Brett 5 war es dann Christian Meier, der seinem auf dem Papier stärkeren Gegner ein Remis abringen konnte. Trotz einem gefährlich aussehenden Königsangriff seines Gegners konnte er alle Gefahren parieren, und am Ende einigte man sich auf die Punkteteilung.
Als nächstes musste Andreas Ritter seine Partie gegen seinen um 378 stärkeren Gegner aufgeben. Leider lies er sich durch ein inkorrektes Figurenopfer zu sehr beeindrucken und aus der Ruhe bringen, wobei er mit der richtigen Antwort in Vorteil gegangen wäre, und ein Remis oder vielleicht sogar ein Sieg mögliche gewesen wäre.
So stand es 3 - 2 für UBS, und meine Partie sollte das Zünglein an der Waage zum Verlust oder Unentscheiden werden.
Nach einer bekannten Unkorrektheit von Schwarz in der Schottischen Eröffnung konnte ich mit einem taktischen Manöver bereits in Vorteil gelangen. Leider verpasste ich da die entscheidenden Züge zum klaren Vorteil, momit wir ein wieder in ausgeglichene Stellung spielten. Nach einem Bauernverlust von meiner Seite konnte ich durch einen beherzten Angriff am Königsflügel einen Gewinnstellung herausspielen. Leider konnte ich in der Zeitnot den entscheidenden Gewinnzug nicht mehr finden, und wickelte in ein Remis Entspiel ab. Bei der darauf folgenden Analyse mit meinem Gegner sahen wir dann beide meinen Gewinnzug.
Somit verloren wir gegen UBS 1 dann doch noch mit 2.5 zu 3.5, da wäre mit dem Remis von Peter und einem Gewinn von mir eigendlich ein 2 zu 4 drin gelegen.
1. Runde: Wollishofen 4 - Schlieren 1 3½:2½
20.03.2025 - Wo4 gewinnt zuhause gegen Schlieren 1 mit 3.5 - 2.5
Resultat 1. Runde: Link zu swisschess.ch
Martin Geyer berichtet über den Spielverlauf der 1. Runde
Der Match gegen Schlieren begann mit einem Remis am ersten Brett von Andreas. In einer Caro-Kann-Eröffnung seines Gegners kam Andreas schon rasch einen gefährlich aussehenden Vorstoss am Königsflügel mit einer offenen h-Linie, und nach der grossen Rochade schien hier der Angriffsplan erfolgsversprechend zu werden. Ungeachtet der Gefahren am Königsflügel startet sein Gegner einen Angriff am Damenflügel, wodurch Andreas seinen Angriff auf Verteidigung umgruppieren musste. Trotz der Eroberung der e-Linie durch den Gegner gelang es Andreas die Partie im Gleichgewicht zu halten, und so einigten sie sich nach 27 Zügen auf das Unentschieden.
Am zweiten Brett erwischte Martin Schulthess einen schlechten Tag, verlor er doch seine Partie sang und klanglos, wie er selber sagte.
Am vierten Brett war es dann Carlos Martin, welcher mit Schwarz gegen die Londoner-Eröffnung seinen Gegner im Mittelspiel nach einem Fehler seines Gegners und Bauerngewinn überzeugend mit seinen Türmen und der Dame in die gegnerische Bretthälfte eindrang, so dass sein Gegner kurz vor dem Matt aufgab.
Auch Christian Meier am 5ten Brett überspielte seinen Gegner in einer Philidor-Verteidigung nach längerem ausgeglichenen Spiel und gewann eine Figur. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es Christian diesen Vorteil sicher zu halten, und nach einem weiteren Figurenverlust gabe sein Gegner die Partie auf.
Michele hatte am letzten Brett schon bald nach der Eröffnung einen schweren Stand und stand nach dem kompensationslosen Verlust von zwei Bauern bereits auf Verlust. Leider sah er den einen Moment in der Partie nicht, wo er mit einem forcierten Abtausch der beiden Türme in ein Remis-Abspiel mit je 4 Bauern und den beiden Damen hätte abwickeln können. Danach gab sich sein Gener keine Blöse mehr und Michele musste seine Partie wenig später aufgeben.
Somit stand es 2.5 zu 2.5, und meine Partie musste die Entscheidung bringen. Wir spielten die Sizilianisch/Löventhal-Variante, auf welche ich mich vor der Partie zufälligerweise vorbereitet hatte. Mein Gegner spielte bereits in der Eröffnung eine grosse Ungenauigkeit, wodurch ich bereits im 12ten Zug die Qualität hätte gewinnen können. Auch ich hatte zu diesem Zeitpunkt wohl auch nicht meinen besten Tag, dass ich diese Chance ausgelassen habe. Dann war es wie im Fussball, wenn eine Mannschaft ihre Chancen nicht ausnutzt, bekommt die andere Mannschaft plötzlich Oberwasser. Bei meinem Gegner war das Oberwasser bis zu einem +4.0 Vorteil angestiegen, und dann passierte das Gleiche auch ihm: er nutzte seine Chance nicht, und somit schwang das Pendel wieder in die Mitte. Nachdem wir nun mehrere Bauern und Figuren abgetauscht hatten, und die Partie langsam in ein Remis abdrifftete, kamen wir beide in grosse Zeitnot, und da schwang das Pendel nochmals auf meine Seite. Und diesesmal packte ich die Chance und konnte durch einen Überseher meines Gegners eine Figur gewinnen. Das darauffolgende Endspiel war dann klar verloren, darum gab mein Gegner die Partie auf.
So gewannen wir am Ende mit etwas Glück den Match doch noch.