SMM 2026, Wollishofen 3, 1. Liga / Ost / Gruppe 301
Mannschaftsleiter: Thomas Held
Wollishofen 3 (8er Teams)
1. Runde Sa 14.03.2026 SVW 3 – Pfäffikon 1
2. Runde Sa 18.04.2026 SVW 3 – Réti 3
3. Runde Sa 09.05.2026 Winterthur 3 – SVW 3
4. Runde Sa 06.06.2026 SVW 3 – Frauenfeld 1
5. Runde Sa 20.06.2026 Engadin 1 – SVW 3
6. Runde Sa 22.08.2026 SVW 3 – Wädenswil 1
7. Runde Sa 12.09.2026 Zürich 2 – SVW 3
Berichte/Bulletins/Partien auf Swisschess.ch: https://www.swisschess.ch/smm.html
3. Runde Sa 09.05.2026 Winterthur 3 - 4.5:3.5
Thomas Held berichtet vom Spielverlauf.
Wollishofen 3 verliert auch die dritte Partie knapp, dieses Mal mit 3.5:4.5 gegen Winterthur 3
Es läuft nicht in dieser Saison. Wiederum war der Gegner nicht übermächtig, und wiederum resultierte eine knappe Niederlage. Nun werden die nächsten drei Runden entscheidend für den Klassenerhalt, denn in der letzten Runde wartet die übermächtig scheinende SG Zürich 2.
Gegen die Eulachstädter gab es einen intensiven Kampf, der mit drei kurz aufeinanderfolgenden Niederlagen an den Brettern 5-7 entschieden wurde.
Zuvor hatte es drei Remis gegeben. Tom hatte gegen seinen sich mit Weiss recht flexibel aufstellenden Gegner wohl nie richtig Gewinnchancen, er konnte aber die Stellung ausgleichen und ein logisches Remis resultierte. Alex stand optisch anfangs recht ok, aber auch hier agierte der Winterthurer umsichtig und konnte sich sogar optisch leichte Vorteile erarbeiten. Nach einem Generalabtausch entstand ein reines Damenendspiel, bei dem beide nicht viel riskieren wollten.
Mein Gegner ist in dieser Saison nach einer mehr als 10-jährigen Schachpause wieder zum OTB-Schach zurückgekommen, und beweist ein weiteres Mal, dass das im Schach problemlos geht. Allerdings war ihm ein bisschen Rost durchaus anzumerken, was sich besonders in der Zeiteinteilung bemerkbar machte. Es gab in diesem positionellen Ringen mit maximaler Zentrumsspannung auch durchaus viel zu beachten. Leider konnte ich aber keinen Weg finden, die Spannung so lange halten, dass ein echtes Zeitnotproblem entstand. Kurz bevor es dazu hätte kommen können, wickelte Madjdpour die Stellung so ab, dass es zu einer grösseren Staubsaugeraktion kam, und was übrigblieb – totale Symmetrie – war nicht geeignet zum Weiterspielen. Wohl für beide überraschend fand der Computer für einmal nicht wirklich viel auszusetzen an dieser Partie.
Dann aber begannen die schlechten Nachrichten. Bei Dani Kuchen hofften wir lange auf ein gutes Ergebnis, hatte er doch nach Abtausch sämtlicher Leichtfiguren seine Türme schneller in Stellung gebracht. Doch leider nahm er in der Folge ein paar Schwächen zu viel in Kauf und konnte die Aktivität nicht in Zählbares ummünzen. Dies erlaubt seinem Gegner einen Konter, der entscheidend war.
Georg war in verdankenswerter Weise in fast allerletzter Minute eingesprungen, da am Samstag eine sehr späte Absage eintraf. Etwas überraschend fand er am 6. Brett den zweitstärksten Gegner vor. Irgendwann im Mittelspiel verlief sich sein Läufer in der gegnerischen Stellung und wurde gefangen. Georg kassierte aber einige Bauern als Kompensation, und hatte den Eindruck, dass sich die Stellung im dynamischen Gleichgewicht befände. Sein Gegner konnte die Initiative aber neutralisieren und die Mehrfigur zum Zählen bringen.
Michal’s Partie war eine scharfe Version des Themas verbundene Freibauern am Damenflügel gegen das Zentrum und das Läuferpaar. Sein Gegner spielte eine sehr schöne Partie und konnte dem schwarzen Springerpaar Zug für Zug jeglichen Raum wegnehmen. Am Schluss hatten die Freibauern keinen weiteren Zug gemacht, Weiss aber war durchgebrochen.
Immerhin konnten wir doch auch zwei schöne individuelle Siege feiern. Beat kannte offenbar die Eröffnung besser als sein Gegner und baute sich früh eine vielversprechende Stellung auf. Er musste zwar einiges an Abtäuschen in Kauf nahmen, aber im Schach ist halt immer wichtiger, was zurückbleibt, und dies reichte, um am Schluss eben doch erfolgreich anzugreifen.
Als letzter musste sich Patrick in einem Endspiel gegen seinen jungen Gegner durchsetzen. Schon früh hatte er durch einen Trick die gegnerische Bauernstruktur ramponiert. Jenny verteidigte sich äusserst zäh und fand immer wieder Wege, um eine frühe Entscheidung zu verhindern. Zum Schluss resultierte ein Endspiel, in welchem Patricks Springer dem gegnerischen Läufer überlegen war und Schwarz bis zum Schluss an seiner Bauernstruktur krankte. Eine tolle Endspielleistung!
Jetzt geht es Anfang Juni zu Hause gegen Frauenfeld, dann noch vor den Ferien ins Engadin. Wie gesagt: Es ist höchste Zeit, Punkte zu holen!
2. Runde Sa 18.04.2026 Wollishofen 3 – Réti 3 3.5:4.5
Thomas Held berichtet vom Spielverlauf.
Wollishofen 3 verliert unglücklich gegen Réti 3.
Die erste der an diesem Wochenende stattfindenden «Wollishofen vs Réti Festspiele» (am Sonntag spielt Wo1 gegen Réti 1 und Wo2 gegen Réti 2) ging an die Kolleginnen und Kollegen vom rechten Seeufer. Auf dem Papier war eine enge Geschichte zu erwarten und so kam es auch. Es war eine regelrechte Amateurschach-Orgie, fast in jeder Partie wogte es hin und her.
Ales erste einigten sich Thomas Wyss und Christoph Schmid auf ein Remis. Schmid hatte in einer sehr bekannten Bauernstruktur eine sehr aktive Aufstellung eingenommen. Die weisse Initiative hätte zwar mit äusserst präzisem Spiel neutralisiert werden können, aber bei Thomas gerieten ein oder zwei Ideenbausteine durcheinander. Das Remisangebot wurde gerade noch so knapp angenommen, die Kiste hätte angesichts des von ihr ausgespuckten +3 wohl nur mit dem Kopf geschüttelt.
Eine heisse Auseinandersetzung lieferten sich Nicola und sein junger Gegner. Nicola stürmte mutig voran und schien eigentlich auf gutem Wege zu sein. Ob er im Verlauf was ausgelassen hat, ist nicht ganz klar, aber irgendwann pochte sein Gegner auf den Entwicklungsvorteil, denn der Angriff hatte Zeit in Anspruch genommen. Nicola opferte die Dame, aber die Kompensation war zu wenig.
Zu diesem Zeitpunkt sah es relativ schlecht für uns aus, denn wir hatten noch zwei Stellungen mit massivem Raumnachteil zu verwalten. Alex hatte gegen den stärksten der Gegner wohl eine Gelegenheit zur Befreiung verpasst und wurde auf die letzten drei Reihen zusammengedrückt. Zum Glück tauschte Porras Campo dann die falschen Figuren und was übrig blieb, reichte nicht aus, die schwarze Festung zu knacken.
Danis Partie, die ich interessiert vom Nebenbrett betrachtete, war sehr gehaltreich. Er spielte mit dem Isolani in einer relativ ungewöhnlichen Version, sein Gegner machte klassisch Druck auf den Bauern, konnte aber nichts ausrichten. Nach einer guten Umgruppeirung schein es, als können Dani auf Vorteil pochen, denn auch die scharzen Bauern am Damenflügel wirkten nicht sehr robust. Doch leider verrechnete sich Dani dann in einer wichtigen Variante und Schwarz konnte zuerst einen, und dann noch einen weiteren Bauern erobern.
In meiner Partie (die ich unten angehängt habe), patzte ich in der Eröffnung und stellt mehr oder weniger einen Bauern ein. Ich versuchte so gut es geht ein Pokerface aufzusetzen, und warf grad noch eine Qualität hinterher. Mein Gegner reagierte aber umsichtig und verzichtet. Wie die Maschine nachher aufzeigte, war der Weg zum weissen Vorteil viel subtiler. In der Partie konnte ich zuerst den Bauern wiederholen und dann langsam das Zepter übernehmen. Bei schwindender Bedenkzeit fand Lang die Ausfahrt zum Ausgleich nicht und irgendwann war die Stellung so gewonnen, dass ich mir auch noch ein paar Unsauberkeiten leisten konnte.
Die einzige relativ grade Partie lieferte Michal ab – und was für eine tolle. Eröffnung und Mittelspiel hakten die Kontrahenten in ein paar Zügen ab und steuerte direkt ein Endspiel an. In diesem zeigte Michal sein Klasse und bewies die Vorteile des Läufers gegen einen Springer bei Bauern auf beiden Seiten. Sein entfernter Bauer war für den Springer nicht zu zügeln und so musste sein Gegner Michals König ins Zentrum lassen. Damit war der Ausgleich hergestellt und die letzten zwei Partien mussten entscheiden. Der erst kurz vor Spielbeginn eingesprungene Wolfgang hatte in einer Maroczy-Igel-Struktur lange Zeit kaum Luft zum Atmen. Sein Gegner machte fast alles richtig. Aber wie so oft, wenn Weiss einkassieren will, erwachen die schwarzen Figuren zum Leben. Das Brett wurde fast leergeräumt und am Schluss hatte Weiss zwar immer noch einen Bauern mehr, musste sich dann aber entscheiden zwischen der Rückgabe des Bauern, oder der Abwicklung in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Das Remis war zu unserer grossen Erleichterung die Folge.
Nach dieser resultatmässig höchst erfreulichen Stunde konnte eigentlich nichts mehr schief gehen, denn Thomas hatte einen gesunden Mehrbauern, auch wenn er mit Springer und Läufer gegen das Läuferpaar spielte. Doch dann unterliefen ihm ein paar Ungenauigkeiten. Zwar wurde das Läuferpaar halbiert, dies kam aber auf Kosten eines gefährlichen Freibauern. Die kurz nach der Partie etwas chaotisch vorgenommene Analyse der zahlreich Verbliebenen verlief ohne klares Ergebnis war. Fakt war aber ,dass wohl nur noch Schwarz auf Gewinn speilen konnte, und in der Tat schaffte es Fuchsberger durch ein überraschendes Manöver den Weg für den Freibauern freizuräumen.
Natürlich könnte man sich fragen, ob Thomas das frühere Remisangebot hätte annehmen sollen, aber ich denke, das weiterspielen war absolut gerechtfertigt und mit etwas mehr Wettkampfglück hätte sogar ein Mannschaftssieg herausschauen können.
Nun stehen wir mit 0/2 da, und müssen so langsam schauen, wo wir unsere Punkte herholen.
(326) Lang,Fabian (1949) - Held,Thomas (2036) [D02]
1.d4 [1.e4 Auch wenn es die Eitelkeit eigentlich verböte, dies hier zu publizieren, muss die "Schande von Therwil" einem breiteren Kreis zugänglich gemacht werden, damit sie dem Schreibenden auch wirklich in Erinnerung bleibt. Nach der gestrigen Partie scheint dies umso dringender zu sein. Folgendes hat sich also im Winter 2026 in der NMM zugetragen. Relevanz für die Hauptpartie: folgt später... 1...d5 2.exd5 Sf6 3.Lb5+ Ld7 4.d4 und 0–1 in Held-A.Karpov, NMM 2026. Man kann gegen A. Karpov schon verlieren, aber nicht gegen diesen (natürlich schon, er hat immerhin 2050...) und schon gar nicht so. Grund: Aus dem Augenwinkel hatte ich vermeint zu sehen, dass er 3...Sbd7 gespielt hatte. In der Eröffnung auf's Brett schauen? Überschätzt!]
1...d5 2.Sf3 Sf6 3.g3 c5 4.Lg2 cxd4 5.0–0 h6!? 6.Sxd4 e5 7.Sb3 Le7 [und hier wurde schon aus Flüchtigkeit gepatzt. Nach 7. Sc6 steht Schwarz bequem. Z.B.:]
[7...Sc6 8.c4 (8.Sc3 Le6 9.f4) 8...Le6 9.cxd5 Sxd5 10.Ld2 Le7 11.Sc3 Sxc3 12.Lxc3 Db6 13.e3 (13.Lxc6+ Dxc6 14.Lxe5? Lh3) 13...0–0=]
8.c4 Le6 [und hier ist das Echo zur Karpov-Partie. Ich dachte einfach, nach h6 kann der Springer auf f6 nicht untermauert werden, also ist d5 stabil. Le6 kam à tempo, als mein Gegner dann länger nachdachte, dämmerte es mir, dass Sc3 ein massives Problem darstellt. Zum Glück dachte mein Gegner lange genug, dass ich mein Pokerface aufsetzen konnte und das Qualitätsopfer dann a tempo spielte.]
9.Sc3 [
]
9...d4 [9...dxc4 10.Dxd8+ Lxd8 11.Lxb7 cxb3 12.axb3 ist wisch und weg]
10.Lxb7 [10.e3 Das ist die eigentliche Widerlegung! Wenn man das aber nicht kennt, ist es schwer zu finden. 10...Sc6 11.exd4 Sxd4 (11...exd4 12.Te1 (12.Lxc6+ bxc6 13.Sxd4 Lg4 14.Da4 0–0 15.Sxc6 Dd7) ) 12.Te1! (12.Lxb7 Tb8 13.Ld5 Lg4 14.f3 Sxd5 15.cxd5 Sxb3 16.axb3 Lh3=) 12...0–0 13.Txe5]
10...Sbd7 [ich dachte eigentlich, dass das nicht wirklich funktionieren könne. Mir war schon klar, dass es Kompensation für die Qualle gibt, aber ich war ehrlich gesagt überrascht, dass es so viel gibt. Mein Compi gibt nach Lxa8 0.00, da der Springer nicht so viele prickelnde Felder hat. Die ganze Variante (hier) zu analysieren wäre unverhältnismässig, aber bezeichnend ist, dass die Kiste nach 11. Lxa8 Dxa8 12. Sb5 Db7 13. Ld3 Lh3 die Qualle gleich zurückgibt.]
11.Se4 [nach 25 Minuten entscheidet sich Lang für den Verzicht. Vielleicht wäre zu diesem Zweck Sd5 leicht präziser gewesen.]
[11.Sd5 Tb8 12.Sxf6+ Sxf6 13.Lc6+ Kf8 14.f4 d3!? 15.fxe5 Db6+ 16.e3 Dxc6 17.exf6 Lxf6 18.Dxd3; 11.Lxa8 Dxa8 12.Sb5 Db7 Das taxiert die Maschine schon als besser für Schwarz!]
11...Sxe4 12.Lxe4 Tc8= 13.Ld5?! [damit hatte ich gar nicht gerechnet, und es erscheint etwas gar materialistisch, bzw. kann der Bauer auf c4 ohnehin nicht gescheit gerettet werden. So scheint es einfach ein Tempo zu kosten.]
[13.e3 Sf6 14.Lb7 Tc7 15.La6 d3=; 13.Ld2 0–0 14.Sa5!? Sf6 15.Lg2 Dd7 16.Tc1 e4]
13...Lh3 14.Lg2 [14.Te1 Sb6 15.e4 0–0]
14...Lxg2 15.Kxg2 Txc4 16.e3 Sb6?! [eine kleine Ungenauigkeit, da ich ein taktisches Detail niocht sah. Ich dachte, ich müsse den d-Bauern decken. Die Variante ist aber ein kleiner Vorgeschmack dessen, was sich auf den weissen Felden abspielen wird.]
[16...0–0 17.exd4 exd4 18.Sxd4 Se5 19.Sf3 Da8 ist offenbar richtig schrecklich. 20.Lf4 Td8 21.De2 Txf4 22.gxf4 Sg6]
17.exd4 exd4 18.Lf4 [18.Df3]
18...0–0 [ich war mir noch nicht sicher, wo die Dame hingehört, auf a8 oder d5. Ich dachte, ich müsse eh rochieren, also wollte ich alle Optionen offenhalten.]
19.Dd3 [das ist wohl das falsche Feld, die Dame ist halt wirklich nicht der beste Blockeur.]
19...Lf6 [19...g5 wäre hier schon möglich gewesen, ich sah das Motiv, habe es dann aber wohl zum falsche Zeitpunkt gespielt. Die Idee ist, dass der Läufer von der Deckung von e5 weggezogen wird. Wird dort je der schwarze Springer auftauchen, ist Schwarz in der Bredouille.]
20.Tac1 Dd5+ [
Meine Maschine taxiert das Ganze als ausgeglichen, aber die Stellung erscheint etwas angenehmer mit Schwarz zu spielen. g5 war wieder eine Idee, aber ich dachte, die Dame zu zentralisieren, könne nicht schlecht sein. Allerdings besteht ein Problem, darin, dass d5 auch verlockend für den Springer aussieht. An dieser Stelle plante ich schon, auf den Turmtausch mit dem Springer zu nehmen. Allerdings erlaubt Dd5 Df3, und obwohl damit die Blockade von d4 aufgegeben wird, ist der Damentausch zwingend angezeigt. Denn ohne den Tausch steht meine Dame viel zu aktiv.]
[20...g5 21.Txc4 Dd5+ 22.Df3 Dxf3+ 23.Kxf3 Sxc4 24.Tc1 Sxb2 25.Ld2 d3=]
21.Kg1? [a tempo gespielt, und der wohl entscheidende Fehler. Die weissen Felder werden verheerende Wirkung haben, und der Versuch, sie mit f3 zu stopfen, misslingt.]
[21.Df3! Tfc8 22.Tfd1 Dxf3+ 23.Kxf3 Kh7 24.Ke4 g5 25.Ld6=]
21...Tfc8 22.Txc4 Sxc4 23.Tc1
23...Tc6? [23...Te8! die gleiche Idee wie in der Partie, aber viel präziser. Sie funktioniert auch mit dem weissen Turm auf c1. Mir war der Zug völlig erntgangen, da ich die Idee mit Tc6 schon vorher entdeckt hatte. Der Nachteil von Tc6 ist m.E. vor allem, dass nach g5 der Läufer auf der Diagonale bleiben kann. 24.Sd2 (24.Dxc4? Te1+ 25.Txe1 Dxc4; 24.h4 g5! 25.Lc7 Sxb2 26.Da6 Te6) 24...Sxb2 25.Dc2 Dxa2 26.Se4 Le7]
24.Tc2 g5! 25.Lb8? [ein Fehler in einer schwierigen Stellung. Wir dachten beide, dass er die Diagonale halten muss, aber es scheitert taktisch.]
[25.Sd2! Sxd2 26.Lxd2 Txc2 27.Dxc2 d3 sieht grimmig aus, ist es wohl auch, aber Weiss kann noch klammern.]
25...Te6 [
26.f3?! [26.Sd2 Ich hatte fest damit gerechnet, aber unterschätzt, wie dramatisch die Stellung war. Ich hatte eigentlich geplant, den Bauern auf a2 zu verspeisen, vielleicht wäre mit das korrekte d3 dann noch eingefallen. 26...Sxd2 27.Dxd2 d3 (27...Dxa2 28.h4 Dd5 29.Lxa7 d3 30.Tc8+ Kg7) 28.Lxa7 (28.Tc1 Te2 29.Db4 Ld4) 28...Te2]
26...Se3?! [ein Rechenfehler, allerdings ist die Partie fast nicht mehr zu verderben. Ich studierte relativ lange an Te1 herum, sah dann aber nach Kf2 die entscheidende Idee nicht. Dann sah ich die Partiefortsetzung, rechnet sie unsauber durch und meine, eine glatte Figur zu gewinnen. Dabei hatte ich pures Stellungsglück. Ein schwacher Moment.]
[26...Te1+ 27.Kf2 Te3! 28.Dd1 Te8! 29.Lxa7 Se3 30.De2 Dd7]
27.Tf2 Db7 [hier packte ich mental schon ein, und der nächste Zug kam dann als Schock. Zum Glück fand ich dann die richtige Fortsetzung.]
28.Sc5 Dxb8 29.Sxe6 Dc8!! [29...fxe6 30.Dg6+ Lg7 31.Dxe6+ Kh8 32.f4 g4 wäre immer noch klar besser, aber viel mehr Arbeit als in der Partie.]
30.h3 Dxe6 31.Kh2 Dxa2 32.f4?! [In Verluststellung kann man nicht unbedingt von Fehlern sprechen, aber die erneute Öffung der weissen Felder erleichtert die Umsetzung. Die schwarzen Figuren harmonieren perfekt. Der Turm ist total dominiert und Schwarz kann in Seelenruhe die Stellung verstärken.]
32...g4 33.h4 Kg7 [
]
34.Te2 Da1 [34...Dd5?? nie zu spät, noch was wegzuwerfen... 35.Txe3]
35.Tf2 De1 36.De2 Db1 [auch hier wieder unsauberes Rechnen. Der Damentausch wäre unmittelbar curtains gewesen, aber ich sah nur den Plan mit dem Königsmarsch, bzw. verrechnete mich mit Sc4. Mein Gegner lief schon auf dem Inkrement, hat fast keine vernünftigen Züge mehr, weshalb ich dachte, die Stellung sei mit den Damen für ihn noch unangenehmer zu spielen. Luxusproblem, aber die Schwierigkeiten beim Berechnen von Varianten sind besorgniserregend. Vor allem, da ich genug Zeit hatte.]
[36...Dxe2 37.Txe2 Sc4 38.b3 d3 39.Te1 d2 das hatte ich gesehen, aber den Trick mit der Gabel auf f1 dann nicht mehr. Ironisch, da genau dies am Schluss die Schlusspointe in der Partie war... 40.Td1 Se3 41.Txd2 Sf1+]
37.Db5 d3 38.Dc5 d2
0–1
1. Runde Sa 14.03.2026 SVW 3 – Pfäffikon 1 2.5-5.5
Thomas Held berichtet vom Spielverlauf.
SMM 2025
Wollishofen 3: 1. Liga / Ost / Gruppe 301
Mannschaftsleiter; Georg Kradolfer (+41 79 449 63 14)
Aufstiegsspiel Wettswil 1 - Wollishofen 3 2.5:5.5
Georg Kradolfer berichtet über den Match:
Wollishofen 3 bezwingt Wettswil überraschend deutlich und steigt in die Nationalliga B auf
Wer hätte gedacht, dass dieser fast schon historische Nachmittag so klar zu unseren Gunsten ausfallen würde. Als Gruppenzweiter ist man immer der Aussenseiter und auch der Elo-Durchschnitt sprach nicht für uns. Aber da gibt es noch die eigene Überzeugung, dass dieser Match schon gewonnen werden kann.
Norbert Barto bekam es gegen Theo Heldner mit der Pirc Verteidung zu tun und machte schnell Druck auf die schwarze Stellung. Er attackierte den unrochierten König, der schlussendlich ins freie Feld gezerrt wurde. Kishan wurde in einer nimzoindischen Verteidigung früh zurückgedrängt und konnte sich nach einem Bauernverlust nicht mehr befreien. Es wäre zu schön gewesen, den gleichen IM zweimal in einem Jahr zu bezwingen.
Danach zeigte sich, dass Philippe Breyer in dieser Caro Kann-Variante besser vorbereitet war als sein Gegner. Nach den ersten 10 Zügen hatte er 93 Minuten Restzeit und sein gegenüber 48. Nach einigen Ungenauigkeiten griff Philippe die gegnerische Dame auf h5 an und die Ärmste hatte tatsächlich kein sicheres Rückzugfeld mehr. Nun kam die Zeit von Mihaly, der trotz schlechterer Stellung unentwegt nach taktischen Möglichkeiten suchte. Nach einem fehlerhaften Damenzug von Weiss kippte die Partie und Mihaly stellte die 3:1 Führung sicher!
Und es kam noch besser. In einer italienischen Partie erarbeitete sich Marius einen Stellungsvorteil, der sich nach dem Damentausch verflüchtigte. Nachdem sein Gegner zuerst remis abgelehnt hatte, bot er es einige Züge selber an. Yongzhes Partie war lange ausgeglichen bis der schwarzfeldrige Läufer nach h8 zog und mittels Bauernzug auf f6 eingeschlossen wurde. Nach einer Königswanderung auf den anderen Flügel wurde der Läufer einkassiert und das Austiegsspiel war vorzeitig gewonnen!
Urs und Thierry boten darauf ihren Gegnern remis an, obwohl beide recht aussichtsreich standen. Mit dem klaren 5.5 zu 2.5 hatte niemand gerechnet. Am wenigsten damit, dass wir im ganzen Wettkampf nur eine einzige Partie verlieren würden.
Gratulation an das ganze Team für diese Superleistung!
7. Runde: Pfäffikon 1 - Wollishofen 3 3:5
Georg Kradolfer berichtet über die 7. Runde:
Wollishofen 3 bezwingt Pfäffikon und erreicht Aufstiegsspiel
Die Ausgangslage war klar. Wir mussten gewinnen, um einen Platz im Aufstiegsspiel zu erreichen. Pfäffikons Team besteht aus vielen sehr erfahrenen Spielern sowie am 1. Brett mit dem Junioren Simon Schellenberg. Norbert versuchte mit Figurenopfer einen Angriff zu inszenieren, der aber abgewehrt wurde. Am 2. Brett bot sich Kishan die Gelegenheit mit einem Springereinschlag auf g7 die Partie für sich zu entscheiden. Urs profitierte von einem Fehler seines Gegners und konnte uns 2:1 in Führung bringen. Mein Gegner am letzten Brett spielte ziemlich schnell und unterschätzte wohl meine Möglichkeit, mit Springer und Dame Unruhe zu stiften. Ein Zwischenschach zuviel sichert mir den Rückgewinn eines Bauern, aber Christian Mäder lässt einen ganzen Turm stehen. 3:1 für uns! Für Mihaly gab es kein Durchkommen in einer geschlossenen Stellung mit je T+S und man einigte sich auf remis. Thierry sicherte uns mit seinem klaren Sieg auch den Match-Gewinn, während Philippe im Damenendspiel mit Minusbauern noch etwas im Trüben fischte, bevor er aufgeben musste. Marius konnte sich zwar einen gedeckten Freibauern verschaffen, musste dann aber erkennen, dass der c-Bauer seines Gegners, dass remis sicherstellen kann. Das Endresultat von 5:3 ergibt nun die Chance, ein Aufstiegsspiel um einen Platz in der Nationalliga B zu kämpfen.
Dieser findet am Samstag, 25. Oktober gegen Wettswil 1 statt.
6. Runde: Réti 3 - Wollishofen 3 2:6
Georg Kradolfer berichtet über die 6. Runde:
Wollishofen 3 bezwingt Réti 3 klar!
ausgeglichen wurde. Danach waren es Thierry, Urs, Marius und Philippe, die mit
| Réti 3 (2036) | - | Wollishofen 3 (2003) | 2 | : | 6 |
| Erwartung | 4½ | : | 3½ | ||
| Christian Wagner (2248) | - | Kala Kishan Udipi (2071) | 1 | : | 0 |
| Edmund Hofstetter (1928) | - | Mihaly Köhalmi-Szabo (2066) | 0 | : | 1 |
| Peter Pfister (2019) | - | Yongzhe Zhuang (1970) | ½ | : | ½ |
| Martin Herfort (2009) | - | Urs Martin Egli (1969) | 0 | : | 1 |
| Patrik Willi (2039) | - | Marius Neuschild (2019) | 0 | : | 1 |
| Rubén Porras Campo (2099) | - | Thierry Breyer (1984) | 0 | : | 1 |
| Martin Fuchsberger (2015) | - | Philippe Breyer (2018) | 0 | : | 1 |
| Jiri-Xerxes Kraus (1934) | - | Wolfgang Schott (1929) | ½ | : | ½ |
Rangliste nach 6 Runden: 1. Uzwil 9 (32½). 2. Pfäffikon 9 (26½). 3. Wollishofen III 8 (28½). 4. Winterthur III 7 (25½). 5. Engadin 6 (25). 6. Réti III 4 (22½). 7. Gligoric 4 (18½). 8. Bodan II 0 (13/steht als Absteiger fest).
Partien der 7. und letzten Runde (13. September): Winterthur III - Uzwil, Pfäffikon - Wollishofen III, Gligoric - Engadin, Réti III - Bodan II.
5. Runde: Wollishofen 3 - Winterthur 3 4:4
Georg Kradolfer berichtet über die 5. Runde:
Wollishofen 3 und Winterthur 3 trennen sich unentschieden
den gegnerischen Mannschaftsleiter besiegte. So blieb noch unser Ersatzmann Martin Valencak, der die ganze Partie leicht besser stand und mit
Rangliste nach 5 Runden: 1. Uzwil 7 (26). 2. Pfäffikon 7 (21½). 3. Wollishofen III 6 (22½). 4. Engadin 6 (22). 5. Winterthur III 5 (21). 6. Réti III 4 (20½). 7. Gligoric 4 (17). 8. Bodan II 0 (9½).
Partien der 6. Runde (23. August): Uzwil - Gligoric, Pfäffikon - Engadin, Réti III - Wollishofen III, Bodan II - Winterthur III.
4. Runde: Bodan 2 - Wollishofen 3 1½:6½
Georg Kradolfer berichtet über die 4. Runde:
Wollishofen 3 gewinnt gegen Bodan 2
Und schon kurze Zeit später vermeldete Philippe seinen Sieg gegen den einzigen
Junioren im gegnerischen Team. Als nächste gewannen Mihaly und Kishan ihre
Partien. Kishan hatte mit seinem Mehrbauern ein Turmendspiel, welches er
Mannschaftsleiters endlich zu schreiben, bot er trotz klar besserer Stellung
etwas entnervt remis an.
Urs installierte im Mittelspiel einen Turm auf der 7. Reihe und hatte n der Folge
Position. Sein Gegner verteidigte sich geschickt und Wolfgang fand die Lücke für
einen Sieg nicht.
4. Réti III 4 (17½). 5. Winterthur III 4 (17). 6. Engadin 4 (14). 7. Gligoric 2 (12). 8. Bodan II 1 (9½).
Nächste Runde empfangen wir am 21. Juni zu Hause Winterthur 3, während die beiden
Erstplatzieren in Uzwil aufeinander treffen.
3. Runde: Wollishofen 3 - Engadin 1 3½:4½
Georg Kradolfer berichtet über die 3. Runde:
Wollishofen 3 verliert gegen Engadin 1
Mit dieser Niederlage sind wir auf den 5. Rang abgerutscht und müssen am 17. Mai in Kreuzlingen gegen Bodan 2 wieder punkten!
2. Runde: Gligoric 1 - Wollishofen 3 3½:4½
Georg Kradolfer berichtet über die 2. Runde:
Wollishofen 3 gewinnt auswärts gegen Gligoric 1
1. Runde: Wollishofen 3 - Uzwil 1 4:4
Georg Kradolfer berichtet über die 1. Runde:
Wollishofen 3 remisiert gegen Uzwil 1!
Uzwil ist im vergangenen Jahr aus der Nat. B abgestiegen und hat sich zudem noch mit Sprengschach Wil für die SMM zusammengeschlossen. Im Durchschnitt zählten sie 135 Elo mehr je Brett. Norbert Barto willigte früh in ein Remis ein während Yongzhe Zhuang ihr gegenüber schnell besiegte. Am einzigen elomässig ausgeglichenen Brett erhielt ich mit Schwarz schnell leichten Vorteil, der sich bis zum 22. Zug klar vergrösserte, worauf mein Gegner aufgab. Nach dem Remis von Philippe Breyer gingen wir 3:1 in Führung! Kishan Udipip und Thierry Breyer mussten sich ihren starken Gegnern geschlagen geben, während Mihaly Köhalmy-Szabo und Marius Neuschild trotz langwieriger Gewinnversuche kein Loch in der gegnerischen Abwehr fanden und zum Endstand von 4:4 remisierten.
SMM 2024
Wollishofen 3 : 2. Liga / Ost / Gruppe 402
Mannschaftsleiter; Georg Kradolfer (+41 79 449 63 14)
Georg Kradolfer berichtet:
Wollishofen 3 gewinnt Aufstiegsspiel gegen Flawil klar!
überraschenden Verteidigungszug hielt ich meine Königstellung zusammen und stellte auf 4:0. Tim musste sein
Endspiel verloren geben und Philippe konnte seine gute Stellung 'nur' zu einem Remis nutzen.
Link zu SSB News der Entscheidungsspiele
Wollishofen 3 gewinnt Entscheidungsspiel gegen die SG Zürich 3 klar!
Das wegen Punktgleichheit angesetzte Entscheidungsspiel führte zu einem deutlichen Sieg unserer ausschliesslich mit Junioren angetretenen Mannschaft. Zwar hatten sämtliche Spieler der SG Zürich eine höhere Elozahl, was ihnen an diesem Nachmitttag aber nicht half.
Narek eröffnete das Skore am 5. Brett. Er profitierte von den langen Denkphasen seines Gegners, und lancierte einen gekonnten Angriff, welchen er mit Materialgewinn abschloss. Marius hatte sich eine aktive Stellung erarbeitet und stand sehr gut, als er ein Remisangebot seines um 150 Elo stärkeren Gegenüber akzeptierte.
Philippe behielt in einer taktischen Stellung die Oberhand und auch Thierry konnte seine Stellung laufend verstärken und ebenfalls gewinnen. Somit war der Wettkampf bereits entschieden.
Mihaly stand etwas passiv und konnte sich nicht richtig befreien. Im Endspiel mit Dame und einer Leichtfigur gingen Bauern verloren und etwas später die Partie. Es blieb noch José, dessen Endspiel dank der aktiveren Königsstellung gewonnen war. Er machte dabei noch kleinere Umwege, aber sein Sieg war nicht in Gefahr.
Wir sind somit Gruppensieger und spielen am 19. Oktober zu Hause voraussichtlich gegen Flawil um den Aufstieg in die 1. Liga.
Resultate der 7. Runde > Link zu swisschess.ch
Wollishofen 3 - Döttingen-Klingnau 1 4 - 2
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf der 7. Runde
Da die Teilnahme an den Aufstiegsspielen praktisch feststand, ging es darum, den Wettkampf möglichst hoch zu gewinnen,
um den 1. Gruppenrang zu erreichen.
Tim hatte seine Stellung immer unter Kontrolle und realisierte früh die 1:0 Führung für SVW 3.
Völlig überraschend musste Thierry in deutlicher Gewinnstellung den Ausgleich hinnehmen. Er hatte eine Gegendrohung übersehen oder unterschätzt. Auch bei Gewinnstellungen ist es wichtig, die Konzentration hoch zu halten!
Philippe brachte uns mit seiner guten Partie wieder in Führung und Mihaly remisierte am 1. Brett.
Danach war es Marius, der sein Springerendspiel mit einem Mehrbauern sorgfältig zu Ende spielte. Nach dem Tausch der Springer war die Partie gewonnen und der Sieg des Teams sichergestellt. Nun lag es als Captain an mir, das Score noch zu verbessern. Leider sah ich nicht, wie ich die Stellung verstärken konnte und willigte nach fast fünf Stunden in ein Remis ein. (Der Computer zeigte mir dann, wie ich hätte gewinnen können!)
Mit dem 4:2-Sieg haben wir das gleiche Resultat erreicht wie die SG Zürich 3 und so kommt es in einer Woche noch zu einem Entscheidungsspiel um den Gruppensieg, der für das Heimrecht beim Aufstiegsspiel massgebend ist.
Falls wir Gruppensieger werden, können wir zu Hause gegen Flawil spielen, bei einem 2. Rang müssen wir zum Gruppensieger Bodan 2, dem Gewinner der Gruppe Ost 1.
Resultate der 6. Runde > Link zu swisschess.ch
Oberglatt 1 - Wollishofen 3 1.5 - 4.5
Tim von Flüe berichtet über den Spielverlauf der 6. Runde
Mihaly liess seinem Gegner keine Chance und kam zu einem Blitzsieg. Also lagen wir früh in Führung.
Auch Wolfgang spielte stark und erkämpfte sich ein tolles Remis. Dies gegen den stärksten Oberglatter Spieler.
Mein Kontrahent hielt lange gut mit. Im Endspiel hatten wir zwar Materialausgleich, aber meine Stellung war
leichter zu spielen. Nach einigen Ungenauigkeiten meines Gegenübers gewann ich zwei Bauern und die Partie.
In der Zwischenzeit erzielte auch Nicola einen souveränen Sieg. Thierry und Philipp standen beide mindestens
auf Unentschieden bis Gewinn. Leider gab Thierry seinen Partie noch ab. Hingegen fand Philipp in seinem Endspiel
ein geniales Figurenopfer, welches natürlich nicht angenommen werden konnte. Weil es sonst zur Bauernumwandlung
gekommen wäre. Er gewann selbstverständlich dennoch. So kamen wir zu einem klaren Sieg und die Chance für ein
Aufstiegsspiel sind nach wie vor intakt.
Da die SG Zürich gleichzeitig in Schaffhausen verloren hat, sind wir nun mit je 10 MP/25 EP an der Spitze und können
nun den Weg ins Aufstiegsspiel aus eigener Kraft schaffen. Unser Gegner Oberglatt könnte mit einem Sieg gegen die
SG Zürich in der Schlussrunde den Sprung ins Aufstiegsspiel sogar selber noch schaffen.
Die letzte Runde findet am 14. September zu Hause gegen Döttingen-Klinnau statt.
Resultate der 5. Runde > Link zu swisschess.ch
Höngg 1 - Wollishofen 3 1 - 5
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf der 5. Runde
Mit einem klaren Sieg konnten wir heute unsere Ambitionen bezüglich Spitzenplatz aufrecht halten.
Nach einer Stunde gewann Narek die erste Figur, die sein Gegner ungedeckt liess. Nach weiterem Figurentausch folgt noch ein Turmgewinn bevor der gegnerische König nach 75 Min. matt gesetzt wurde. Am 1. Brett spielte der stärkste Höngger, Klaus Goldschmid. Er opferte einen Turm und kreierte einen Mattangriff gegen den unrochierten König von Philippe, den er erfolgreich abschloss. Mihaly erzielte am Damenflügel Raumvorteil, den er sukzessive ausbaute und und sauber in einen Sieg umwandelte! Am 2. Brett konnte Thierry keinen wirklichen Vorteil vorweisen, aber mit seiner gewählten Abwicklung war sein Gegner schlussendlich überfordert und fand die Lösung für einen möglichen Remisweg nicht. Nicola spielte angriffig und konnte bei der Abwicklung ins Endespiel einen Qualitätsgewinn verbuchen. Er musste danach aber noch einiges an Denkarbeit leisten, bis er den Gewinnweg fand. Beim Stand von 4:1 lehnte Marius im Turmendspiel ein Remisangebot ab und zwang seinen Gegner weiter zu spielen. Dieser spielte auch prompt ungenau weiter und sah sich plötzlich auf der Verliererstrasse.
Ein toller Sieg gegen einen insgesamt etwas schwächeren Gegner, aber auch solche Matches wollen erst gewonnen werden! Wir verbleiben somit in der Spitzengruppe und kämpfen weiterhin, um einen der beiden ersten Plätze, die für ein Aufstiegsspiel berechtigen.
Wollishofen 3 - Pfäffikon 2 6 - 0
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf der 4. Runde
Heute kam der Gegner nur zu dritt, was nicht sehr erfreulich war. Deshalb wurde unser 5:1 Sieg in ein 6:0 ff umgewandelt. Die gespielten
drei Partien zählen jedoch für die Führungsliste.
Mihaly musste eine Stunde warten, bis klar war, dass er forfait gewinnt. Nicola überforderte mit seinem aktiven Spiel seinen Gegner und gewann deutlich. Marius überlebte die erste Zeitnot knapp und brauchte für das entstandene Endspiel wieder viel Zeit. Sein Gegner versuchte etwas auf Zeit zu spielen und dabei unterlief ihm ein entscheidender Fehler. So blieb noch José, der ebenfalls wenig Zeit hatte und immer mehr unter Druck geriet.
Ein schöner Mannschaftssieg, der uns in der Spitzengruppe belässt.
Zürich 3 - Wollishofen 3 4 - 2
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf der 3. Runde
Heute ging es gegen einen nominell stärkeren Gegner, der fast an allen Brettern ein leichtes Elo-Plus aufwies.
Tim stand etwas unter Druck und griff fehl, so dass wir nach gut 2 Stunden zurücklagen. Auch am ersten Brett kam Thierry mit einer ihm unbekannten Eröffnungsvariante nicht zurecht und musste früh die Segel streichen. Als nächster wurde Marius immer mehr in die Verteidigung gedränt und konnte einen Figurenverlust nicht verhindern. Trotz der 3:0-Führung war der Nachmittag weiterhin spannend. Am 6. Brett konnte der Schreibende in ein Turmendspiel mit 3 gegen 1 Bauern am Königsflügel abwickeln und führte die Partie geduldig zu sicheren Sieg.
Philipp hatte viel Zeit verbraucht, aber sein Gegner revanchierte sich in komplizierter Stellung und gab den ganzen Zeitvorsprung in einem Zug wieder her. Philipp nutzte danach die unsichere schwarze Königsstellung zu einem sehenswerten Gewinn aus. So blieb noch Wolfgang, der mit einem Bauern weniger und mit D+L gegen D+S schlussendlich keine Verteidigungsmöglichkeit mehr fand.
Wollishofen 3 - Schaffhausen/Munot 1 3.5 - 2.5
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf der 2. Runde
Réti 4 - Wollishofen 3 2 - 4
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf der 1. Runde