SJMM 2024/2025

Wollishofen 1: Nationalliga A

Mannschafsleiter: Joachim Kambor,  joachim.kambor@svwollishofen.clubdesk.com

 


3. Spieltag:  Wollishofen 1 verliert gegen Riehen 1

Resultate: Link zu swisschess.ch

Joachim Kambor berichtet über den Spielverlauf

In der 5. und letzten Runde mussten wir leider zu dritt antreten. Wegen Sportferien und Konfirmationslager fielen viele unserer Stammspieler aus. Die Niederlage gegen die starke Mannschaft von Riehen kam daher nicht überraschend. An den beiden ersten Brettern konnten wir aber immerhin remis erreichen. Kishan war schlecht aus der Eröffnung gekommen und konnte seine Entwicklung nur mit grosser Mühe abschliessen. Kasipour hatte immer noch starke Initiative, doch Kishan gelang es, diese einzudämmen und durch zähe Gegenwehr das remis zu sichern. Mihaly dagegen spielte um den Sieg. Er nahm einiges Risiko, um seinen Angriff zu befeuern, und beinahe wäre er belohnt worden. Schwarz konnte gerade noch in ein Endspiel mit Minusbauer abwickeln. Die technische Verwertung war angesichts der aktiven schwarzen Figuren schwierig, und so blieb es beim Unentschieden. Am dritten Brett hatte Narek lang rochiert, doch seinem starken Gegner gelang es, die Stellung zu öffnen, wonach der schwarze König zu exponiert stand.

Nach Abschluss der 5 Runden stehen wir auf dem 4. Schlussrang. Gewonnen hat die Vorrunde Winterthur 1 vor Riehen 1 und Réti Science City 1. Wenn wir in den kommenden Jahren vollständig antreten können, wird ein besserer Rang sicher möglich sein.

2. Spieltag:  Wollishofen 1 verliert gegen Réti 1 und bezwingt die SG Zürich 1

Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf

Der Wettkampf gegen Réti begann vielversprechend, gelang es doch Kishan als erstem seinen Gegner vor unlösbare Probleme zu stellen und zu gewinnen. Leider ging es so nicht weiter. Vom kleinen Elo-Unterschied an allen Brettern (zu unseren Gunsten) war trotz aussichtsreicher Positionen in den umkämpften Partien wenig zu spüren. Philippe kam gegen Theodor Jordan immer mehr unter Druck und konnte seine Stellung schlussendlich nicht mehr halten. Thierry fand keine entscheidende Lücke in der Verteidigung von Nina Brüssov und musste feststellen, dass das Endspiel verloren war. Am längsten spielte Mihaly gegen Christina Jordan. Im Springerendspiel mit einem Minusbauern musste er nach 3 ¾ Stunden aufgeben.
Aufgrund der Stellungen nach 2 Stunden ist die Niederlage sicher zu hoch ausgefallen, aber am Nachmittag beim Sieg gegen die SG Zürich war es genau umgekehrt.
Kishan spielte gegen Jan Saminskij und attackierte mutig! Die Stellung wurde immer unübersichtlicher und schliesslich einigten sich die beiden Kontrahenten auf ein Remis. Thierry gewann irgendwann einen Bauern und konnte die Verteidigungsstellung von Eduard Cervelli knacken. Ähnliches passierte am Brett von Philippe, wo sein Gegner David Saminskij mit einer Stunde mehr Zeit versuchte mit seinem ‘schlechten’ Läufer gegen den Springer die Stellung zusammenzuhalten. Dies gelang nicht und so war der Mannschaftssieg bereits im Trockenen. Als letzter sass erneut Mihaly am Brett und in einem hochtaktischen Endspiel tauschte er die beiden Türme gegen die Dame, wobei beide Könige recht unsicher standen. Beide Spieler lebten nun vom 30-Sekunden-Bonus je Zug und nach beiderseitigen abgelehnten Remisangeboten einigten sich Mihaly und Alexander Dück schliesslich doch noch auf ein Unentschieden.

 

1. Spieltag:  Wollishofen 1 spielt gegen Baden-Döttingen 1 unentschieden und verliert gegen Winterthur 1

Joachim Kambor berichtet über den Spielverlauf

In der 1. Runde traten wir Ersatz geschwächt an, da Thierry und Philippe einen wichtigen Termin wahrnehmen mussten. Leon war gut aus der Eröffnung gekommen, ging dann aber zu forsch vor. Eine kombinatorische Abwicklung wurde von seinem Gegner sehenswert gekontert -- plötzlich war Matt nicht mehr zu vermeiden. Kishan spielte den Königsangriff routiniert und glich aus. Auch Mihaly stand auf Gewinn, wenn auch die Realisierung noch einige Probleme bereitete. Schliesslich stand es aber 2:1 für uns. Am längsten spielte Narek, der mit seinem König in der Mitte verblieben war. Die Stellung war leider ziemlich offen, so dass auch der Tausch von Dame gegen 2 Türme keine Entlastung mehr brachte.

Zur 2. Runde konnten wir in Bestbesetzung antreten, was angesichts des starken Gegners auch unbeding nötig war. An allen Brettern war der Elo-Unterschied mindestens 100 Punkte zu Ungunsten unserer Mannschaft. Umso erstaunlicher, wie eng das match wurde. Thierry wickelte geschickt in eine Stellung ab, in der seine Drohungen eine Zugwiderholung erzwangen. Mihaly spielte eine spannende Partie: Durch ein Qualitätsopfer hatte er einen starken gedeckten Freibauern etabliert, und sein aktiver König unterstützte diesen nach Kräften. Andererseits drohte Simon mit einem Turm einzudringen. Schliesslich neutralisierten sich die Drohungen und ein Unentschieden durch Zugswiderholung war die logische Folge. Kishan war unter Druck geraten, fand aber immer wieder starke Verteidigungszüge. Nach dem Übergang ins Turmendspiel stand er sogar einen Tick besser, aber zum Gewinn reichte es nicht. Und so entschied das erste Brett, an dem Philippe 2 Bauern eingestrichen hatte, sein Gegner aber einen starken Angriff auf den lang rochierten König lancieren konnte. Bei immer knapper werdender Zeit fand Philippe nicht mehr die beste Verteidigung und musste leider die Waffen strecken. Alles in allem trotzdem eine gute Leistung unserer Junioren, die an allen Bretter hart gekämpft haben.


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